Aschefilter

Sowohl beim Grillen im Garten als auch beim Kamin oder der Nutzung eines Ofens fällt irgendwann Asche an. Nutzt man diese Feuerstellen häufig, so bleibt zwangsläufig Asche übrig – und diese häuft sich irgendwann. Nun kann man natürlich einen Handfeger und eine Kehrschaufel nehmen, um die Asche zu entfernen, doch meistens verteilt man den Schutz damit erst recht, da durch die Kehrbewegungen sämtliche Verbrennungsrückstände durch die Luft gewirbelt werden und so im schlimmsten Fall auf den hellen Polstermöbeln oder anderen empfindlichen Oberflächen landen.

Viel besser ist es daher, sich für einen Aschefilter zu entscheiden, eine Form des Aschesaugers.

Ein solcher Aschefilter bietet den Vorteil, dass er nicht nur kalte, sondern auch warme Asche problemlos einsaugen kann, auch wenn aus Sicherheitsgründen davon abgesehen werden sollte heiße Asche oder gar Glut einzusaugen. In jedem Fall verschwinden die feinen Partikel direkt in einem speziellen Behälter. Das ist ein entscheidendes Plus gegenüber dem haushaltsüblichen Staubsauger, den man nicht verwenden sollte, da die Papierbeutel eine potenzielle Brandgefahr mit sich bringen, wenn die Asche noch warm ist.

Es gibt sowohl Aschesauger mit Motor als auch Aschesauger ohne Motor auf dem Markt. Beide funktionieren nach demselben Prinzip, sind aber völlig unterschiedlich aufgebaut. Die Aschesauger ohne Motor bezeichnet man auch gerne als Aschefilter.

Der Aschefilter – Oder: Verschiedene Modelle im Überblick

Prinzipiell kann man heutzutage zwischen zwei unterschiedlichen Varianten von Aschesaugern wählen: Es gibt die Aschefilter und Aschesauger mit Motoren. Letztere sind eigenständige Geräte mit einem integrierten Motor, die motorlose Variante dagegen ein spezieller Aufsatz für den normalen Staubsauger. Dieses Gerät besitzt einen Filter, der die Asche abfängt und in einen Aschebehälter leitet, welcher gut und gerne 20 Liter fasst. Ein guter Tipp: Je grösser dieser Behälter ist, desto seltener muss dieses geleert werden.

Der Aufsatz verfügt zudem über einen Schlauch, welcher mit der Saugkraft des angeschlossenen Staubsaugers Asche, je nach Leistung mehr oder weniger problemlos, einsaugen kann. Der Schmutz wird damit beim Aschefilter jedoch nicht in den Staubsaugerbeutel, sondern stattdessen in den Aschebehälter umgeleitet und bleibt dem Papierbeutel somit fern. Er wird praktisch vom Vorfiltersystem abgefangen.

Welche Vorteile bietet ein Aschefilter?

Der sicherlich größte Vorteil eines Aschefilters zeigt sich vor allem im Preis. Weil kein elektrischer Motor vorhanden ist, sind solche Geräte meist schon für kleines Geld im Handel erhältlich und damit viel erschwinglicher als motorbetriebene Varianten. Bereits für weniger als 30 Euro findet man gute und leistungsstarke Aufsätze, die sich durch hohe Qualität auszeichnen.

Ein weiteres Plus ist, dass diese Geräte sehr kompakt und leicht sind. Gerade wenn man mit einem Staubsauger arbeitet, ist zusätzliches Gewicht eher eine Behinderung – das spart eine Menge Kraft beim Saugen und macht die Arbeit kinderleicht.

Fast jeder, der über einen Gartengrill oder auch über einen Kamin im Haus verfügt, wird von der Funktionalität eines Aschefilters begeistert werden können. Der Aschefilter kann immer dann eingesetzt werden, wenn sich nach einem langen, gemütlichen Abend mit prasselndem Kaminfeuer wieder viel Schmutz im Ofen gebildet hat, der nicht nur unschön aussieht, sondern auch durch die Luft gewirbelt wird und die Umgebung verschmutzt. Er reinigt schnell und gründlich, erfordert allerdings ein Elektrogerät, den Staubsauger, der bereits im Haushalt vorhanden sein sollte, und an den Filter angeschlossen werden muss.