Kaminsauger

So wohlig die Wärme eines Kamins ist, bleibt, spätestens nach dem das Feuerholz verbrannt ist, dem stolzen Kaminbesitzer das Entsorgen von kalter Asche, Ruß und Rückständen der Verbrennung aus der Feuerstelle. Beim Griff zu Besen und Kehrblech bleiben selten die Hände oder die Kleidungsstücke sauber. Besonders unglücklich ist es allerdings spätestens dann, wenn sich aufgewirbelte Aschepartikel auf Möbeln, Wänden oder dem Boden absetzen. Zudem bekommt man den Kamin alleine durch diese Maßnahme selten wirklich sauber, gelingt es doch zumeist nur die gröbsten Überreste zu beseitigen damit das nächste Feuer entfacht werden kann. Ein Kaminsauger leistet hier Abhilfe – reinigt er wirklich gründlich und bei sachgemäßer Anwendung absolut sicher!

Kaminsauger im Test

Ein Kaminsauger ist simpel im Aufbau und entspricht im Prinzip der Bau- und Funktionsweise eines Staubsaugers, allerdings wird auf Beutel verzichtet, welche sich bei Kontakt mit noch heißer Asche oder Glut entzünden könnten. Demzufolge ist der Sauger für den Kamin aus hitzebeständigen Materialien konstruiert. Ein Stahlbehältnis fängt den Schmutz ein. Ein Saugrohr und eine Fugendüse aus Metall ermöglichen schließlich den bedenkenlosen Einsatz auch im und am Kaminofen.

Kaminsauger mit Motor und ohne Motor

Kaminsauger mit Motor sind Elektrogeräte, welche tatsächlich nahezu baugleich einem handelsüblichen Staubsauggerät sind. Ein Elektromotor sorgt für die nötige Power um Verbrennungsrückstände über das hochwertige Schlauch- und Düsensystem in den Auffangbehälter zu transportieren. Damit ist der Kaminsauger mit Motor universell einsetzbar. Selbst große Holzheizungen, Kachelöfen, Pelletöfen oder Grills können mit einem solchen leistungsstarken Modell gereinigt werden.

Beim Kaminsauger ohne Motor handelt es sich um einen „Aufsatz“, quasi ein reines Filtersystem ohne Motor, allerdings mit Auffangbehälter, welcher einem gewöhnlichen Staubsauger vorgeschalten wird. Beachten müssen Sie hier vor dem Kauf, dass der motorlose Kaminsauger auch tatsächlich an ihrem Sauger angebracht werden kann. Der Kaminsauger ohne Motor ist, da ohne Antrieb, entsprechend im Regelfall etwas günstiger, allerdings benötigen Sie zum Einsatz zwangsläufig ein zweites Gerät und mehr Platz bei häufig geringerer Leistung. Wo immer das Gerät nur selten zum Einsatz kommen soll, und nur ein kleiner Kamin gereinigt werden muss, kann sich die Anschaffung eines solchen Kaminsaugers ohne Motor und mit einem kleineren Volumen des Behältnisses zum Auffangen der Asche lohnen.

Ist der Kaminsauger selbstreinigend, bedeutet dies, dass durch die Konstruktion des Gerätes im Betrieb erwünschte Vibrationen erzeugt werden, welche die eingebauten Filter auf diese Weise reinigen, d.h. die Aschefilter von Verschmutzungen und aufgelagerter Asche befreien.