Rauchmelder für Zuhause

Jedes Jahr sterben in Deutschland viele Menschen an Bränden – allerdings meist nicht durch das Feuer selbst, sondern durch das Einatmen des giftigen Rauchs, bzw. entstehender Gase. Viele Unfälle könnten jedoch vermieden werden, wenn ein Rauchmelder installiert wäre. Immer mehr Bundesländer beschließen, den Rauchmelder zum Pflichtbestandteil in Wohnungen und Häusern zu machen, doch allein schon aus Interesse an der eigenen Sicherheit sollte man nicht mehr darauf verzichten. Im Ernstfall kann ein Rauchmelder nämlich Leben retten.

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Der handelsübliche und derzeit auf dem Markt erhältlichen Rauchmelder arbeitet mit dem optischen Prinzip. Das heißt, dass in diesen Geräten spezielle LEDs verbaut sind, welche kurze Lichtimpulse aussenden, die normalerweise nicht auf einen sogenannten Photosensor treffen. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn sich Rauch im entsprechenden Raum entwickelt. In diesem Fall wird sofort der Sensor aktiviert, der wiederum den Alarm auslöst.

Die meisten Rauchmelder im Handel funktionieren mit einer normalen Blockbatterie (9 Volt) und sind bis zu drei Jahre lang durchgehend nutzbar, bevor sie eine neue Batterie benötigen. Meist ertönt dann ein akustisches Signal, so dass man sofort weiß, dass der Rauchmelder nicht mehr funktoniert und neue Batterien benötigt. Eine weitere Option sind Rauchmelder mit einer dualen Energieversorgung über reguläre 230 Volt. Solche Geräte lassen sich an das Hausstromnetz koppeln und werden nur dann mit der sich darin befindenden Batterie betrieben, sollte der Strom einmal ausfallen. Derartige Modelle sind allerdings mit mehr Aufwand zu installieren als die einfachen batteriebetriebenen Rauchmelder.

Sobald man bemerkt, dass der Rauchmelder inaktiv ist, sollte man nicht zögern und sofort die Batterie austauschen bzw. eine entsprechende Reparatur durchführen. Allein schon das Gefühl zu wissen, dass im Falle einer Rauchentwicklung sofort eine Warnung ertönt, gibt vielen Menschen ein deutlich sichereres Gefühl zu Hause – und erhöht natürlich auch die eigene Sicherheit um ein Vielfaches, denn Brände können praktisch immer und überall entstehen, wo Strom fließt.

Weitere wichtige Informationen über Rauchmelder und Funkrauchmelder

Die meisten Rauchmelder sind kompakt und dezent gestaltet, so dass sie kaum auffallen, wenn sie an einer weißen Zimmerdecke montiert sind. Ihr Durchmesser kommt etwa jenem einer Untertasse gleich. Selbst moderne Funkrauchmelder sind mit dem optischen Prinzip ausgestattet, jedoch lassen sie sich mit anderen Rauchmeldern in der Nähe über Funk verbinden. Das ist gerade in größeren Häusern ein wichtiger Vorteil: Sollte beispielsweise im Keller ein Brand entstehen, löst der Rauchmelder dort Alarm aus. Über die Funkübertragung wird diese Warnung sofort an alle weiteren Rauchmelder im Haus weitergegeben und man weiß sofort Bescheid – egal, wo im Haus man sich befindet. Auch dies kann Leben retten, denn gerade wenn ein Brand nicht rechtzeitig bemerkt wird und sich ungehindert ausbreiten kann, wird es schnell gefährlich für alle Personen und Tiere im Haus. Die Übertragung erfolgt ohne Kabel über Funknetzwerke und sind eine gute Möglichkeit, das komplette Haus besser zu schützen.